Der komplette Guide

Warum EU-Software wirklich zählt

Es geht nicht um Paranoia oder Anti-Amerikanismus. Es geht darum, nicht eines Tages mit einem Rechtsproblem aufzuwachen, das du hättest vermeiden können.

EU Shield
Kurz gesagt

US-Cloud-Tools in Europa zu nutzen ist rechtlich kompliziert geworden. EU-Alternativen existieren, sie funktionieren, und sie ersparen dir den Ärger.

Vor ein paar Jahren war das nur was für Anwälte.

Heute? Unternehmen wechseln tatsächlich ihre Tools.

Nicht weil es trendy ist. Sondern weil Regulierungsbehörden angefangen haben, Bußgelder zu verhängen. Richtig hohe.

01

Die DSGVO macht ernst

Erinnerst du dich, als alle sagten "Die setzen das sowieso nie durch"? Tja.

€1.2B
Meta/Facebook
Ireland 2023
€746M
Amazon
Luxembourg 2021
€405M
Meta/Instagram
Ireland 2022
€345M
TikTok
Ireland 2023

Google Analytics: Das Paradebeispiel

Land für Land hat gesagt: Nein, das ist hier illegal.

Austria Dec 2021
France Feb 2022
Italy Jun 2022
Denmark Sep 2022
Norway 2023

Gute Nachricht: Analytics umzustellen ist eine der einfacheren Migrationen. Deine Optionen ansehen.

02

Die Schrems-Saga

Ein Österreicher hat mittlerweile zwei EU-US-Datenabkommen gekippt. Und er ist noch nicht fertig.

2020 Privacy Shield für ungültig erklärt
2023 Neues EU-US Data Privacy Framework Basiert auf Executive Order – kann widerrufen werden
Bald? Schrems III Bereits von Max Schrems angekündigt
Was das für dich bedeutet

Wenn du US-Cloud-Dienste mit EU-Kundendaten nutzt, wettest du darauf, dass das nächste Abkommen vor Gericht standhält. Wieder.

Oder einfach... nicht mitspielen

EU-Tools behalten deine Daten in Europa. Kein transatlantisches Rechtsdrama nötig.

03

Das CLOUD Act Problem

Ein Gesetz, von dem die meisten noch nie gehört haben. Es ist wichtig.

US Cloud Act

US-Recht sagt: Wenn es ein US-Unternehmen ist, können wir deine Daten anfordern. Egal wo die Server stehen.

  • Deine Geschäftsgeheimnisse auf dem Server eines US-Unternehmens? Potenziell zugänglich.
  • Kein EU-Gericht beteiligt. Keine Benachrichtigung erforderlich.
  • Das kollidiert direkt mit der DSGVO. Such dir dein Compliance-Abenteuer aus.

Wen interessiert's? Banken, Krankenhäuser und Behörden schon jetzt. Der Rest wacht langsam auf.

04

Das größere Bild

Wir wollen nicht dramatisch sein. Aber die Dinge haben sich geändert.

Politik ist unberechenbar

  • Handelskriege passieren. Tech wird zum Spielball.
  • Jede neue Regierung schreibt die Regeln um.
  • Deine Daten sollten kein Verhandlungsmittel sein.

Kennen wir schon

  • TikTok-Verbote. Huawei-Blacklists. Chip-Exportkontrollen.
  • Regierungen können Tech-Unternehmen abschalten. Und sie tun es.
  • Heute ist es China. Wer weiß, was morgen kommt.

Europa baut eigene Lösungen

  • Digital Markets Act, Gaia-X, der Data Act...
  • Die EU meint es ernst mit Tech-Unabhängigkeit.
  • Du kannst dieser Entwicklung voraus sein, nicht hinterher.
05

Nicht alle Eier in einen Korb

Selbst wenn du das ganze rechtliche Zeug ignorierst – da ist noch mehr.

Preise steigen. Immer.

Google Workspace, Office 365, AWS – alle erhöhen regelmäßig die Preise. Wenn du einmal tief drin steckst, was willst du tun? Nein sagen?

Features verschwinden

Erinnerst du dich an Wunderlist? Google Inbox? Mixer? Big Tech liebt es, Produkte einzustampfen. Hoffentlich hast du deinen Workflow nicht darauf aufgebaut.

Ausfälle passieren

AWS US-East-1 ist schon mehrfach ausgefallen. Das halbe Internet ging mit. Vielleicht nicht alles auf einen Anbieter setzen.

06

Die Vorteile

Okay, genug Weltuntergang. Es gibt auch gute Seiten.

Rechtliche Klarheit

Deine Daten bleiben unter EU-Recht. Punkt. Kein Warten mehr auf das nächste Gerichtsurteil.

Gleiche Zeitzone

Support, der wach ist, wenn du es bist. Keine Mitternachts-Tickets, kein Wochenend-Warten.

EU-Tech unterstützen

Dein Geld bleibt in Europa und hilft, Alternativen aufzubauen, die wir alle brauchen.

Faire Preise

Die meisten EU-Tools sind bootstrapped. Kein VC-Druck bedeutet stabile, ehrliche Preise.

07

Wo anfangen

Du musst nicht morgen alles rausschmeißen und ersetzen. Entspann dich.

01

Liste machen

Welche US-Tools nutzt du tatsächlich? Analytics, Cloud-Speicher, E-Mail, Docs...

02

Prioritäten setzen

Fang mit dem an, was personenbezogene Daten oder Geschäftsgeheimnisse berührt. Da ist das Risiko am höchsten.

03

Eins nach dem anderen

Nicht alles auf einmal. Analytics ist meistens der einfachste erste Gewinn.

04

Notizen machen

Falls Aufsichtsbehörden fragen, willst du zeigen können, dass du dir Gedanken gemacht hast.

Ehrlich, fang mit Analytics an

Ist in 30 Minuten erledigt und fühlt sich gut an. Vertrau uns.

08

Die einfache Rechnung

"Ist das nicht ein bisschen paranoid?" Okay, lass uns mal nachdenken.

Du wechselst zu EU-Tools und mit US-Tools passiert nie was Schlimmes:
😌 Du hast vielleicht ein bisschen zu viel bezahlt. Das Leben geht weiter.
Du bleibst bei US-Tools und es knallt:
💥 DSGVO-Bußgeld, Panik-Migration, Anwälte involviert. Kein Spaß.

Das Risiko beim Wechseln ist klein. Das Risiko beim Nicht-Wechseln kann groß sein. Das ist das ganze Argument.

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